Die Männer des STV Oberentfelden verlieren in der zweiten NLA-Doppelrunde dieser Saison alle ihre vier Spiele und müssen damit definitiv um den Ligaerhalt kämpfen.

Vier Partien standen für die Jungs von Trainer Konrad „Koni“ Keller an diesem Wochenende auf dem Programm. Mit einem oder gar zwei Siegen hätten die Oberentfelder sich einerseits aus dem Abstiegskampf verabschieden und sich andererseits eine gute Ausganslage im Kampf um einen Platz am Finalevent in Bonstetten erarbeiten können. Doch leider gab es keinen Punktezuwachs auf dem Konto der Oberentfelder. Und das obwohl sie gleich in zwei von vier Spielen extrem nah dran waren.
Am Samstag duellierten sich die NLA-Cracks des STV Oberentfelden mit dem STV Wigoltingen, seines Zeichens Schweizer Meister auf dem Feld. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpften sie sich ins Match zurück und mussten sich erst im fünften Satz hauchdünn mit 9:11 geschlagen geben. Dieses Szenario wiederholte sich am Sonntag im Spiel gegen Widnau. Auch in diesem Kräftemessen kämpften sich die Oberentfelder in den fünften Satz und verloren diesen nur knapp. Diesmal mit 7:11.

Mut und Entschlossenheit haben gefehlt

„Wir haben in diesen beiden Spielen wirklich super gespielt und als Mannschaft eine tolle Leistung gezeigt“, so Trainer Konrad Keller. „Leider hat uns in den entscheidenden Situationen etwas der Mut und die Entschlossenheit gefehlt, um die Spiele nach Hause zu bringen. Aber das sind Erfahrungen, die wir machen müssen und die uns weiterbringen in unserer Entwicklung.“
Die anderen beiden Spiele gegen Elgg-Ettenhausen und erneut gegen Widnau gingen mit 0:3 und 1:3 deutlicher verloren. Insbesondere in der Partie gegen Elgg-Ettenhausen zogen die Oberentfelder die schwächste Leistung an diesem Wochenende ein. „Dort hat uns die Spannung gefehlt und auch der Glaube daran, dass wir dieses Spiel wirklich gewinnen können“, analysierte Keller.

Zuversicht ist angebracht

Nach diesen vier Niederlagen rangieren die Oberentfelder nach vier von sechs Qualifikationsrunden auf den fünften Rang. Dass sie sich noch für den Finalevent qualifizieren können, ist äusserst unwahrscheinlich. Für die Equipe geht es nun in den verleibenden drei Spielen darum, den Ligaerhalt zu schaffen. Dabei wird vor allem das zweite Kräftemessen mit dem aktuellen Schlusslicht Rickenbach-Wilen von entscheidender Bedeutung sein. „Ich blicke der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen. Einerseits haben wir das Hinspiel gegen Rickenbach-Wilen klar mit 3:0 gewonnen und andererseits haben wir in dieser Saison wirklich schon gute Leistungen gezeigt. Wir sind am Mittelfeld dran, auch wenn die Resultate an diesem Wochenende leider nicht so gut ausfielen wie unsere Leistungen“, sagt Keller.