In der zweiten NLA-Runde der Frauen gewinnt Oberentfelden-Amsteg das hart umkämpfte Spitzenspiel gegen Jona mit 3:2. Damit qualifizieren sie sich als erstes Team für den Finalevent in Bonstetten.

Endlich hat es auch in der Halle wieder einmal geklappt mit einem Sieg gegen den Ligakrösus aus Jona. Seit dem Erfolg in der Qualifikation der vorletzten Hallensaison mussten die Oberentfelderinnen in den Duellen mit Jona den Platz jeweils als Verliererinnen verlassen. Am Sonntag hat sich das nun geändert.
Bereits der Start in die Partie gegen Jona gelang dem Team um Captain Sabrina Siegenthaler wie gewünscht. „Wir haben gut serviert, hatten die Annahme im Griff und konnten einige schöne Spielzüge zeigen. Das war wirklich ein guter Start“, so Siegenthaler. Die Konsequenz: Der erste Satz ging mit 11:7 an Oberentfelden-Amsteg.

Den zweiten Matchball verwandelt

Doch Jona wäre nicht Jona, wenn sie sich wegen eines verlorenen Satzes aus dem Konzept bringen lassen würden. Die Titelverteidigerinnen steigerten sich insbesondere im Angriff und konnten den zweiten Durchgang mit 11:2 gewinnen. Es war ein Satz, in dem die Oberentfelderinnen nicht wirklich auf Touren kamen.
Das Szenario der ersten beiden Sätze wiederholte sich dann in den Durchgängen drei und vier. Erneut waren es die Oberentfelderinnen, die nach dem Satzausgleich den besseren Start erwischten und dadurch wenig später mit 2:1 in Führung gehen konnten. Doch Jona konnte das Spielgeschehen erneut ausgleichen und den entscheidenden fünften Satz erzwingen. Dort lieferten sich die beiden derzeit stärksten Teams des Landes einen offenen Schlagabtausch. Erst ganz zum Ende des Satzes konnten die Oberentfelderinnen das Spiel an sich reissen und verwandelten den zweiten Matchball zum 11:9 im fünften Satz.

Vogel mit starkem Abschluss

„Der fünfte Satz war wirklich eine sehr enge Sache. Zum Glück konnten wir diesmal unsere Chancen nutzen und das Spiel gewinnen“, freute sich Siegenthaler. „Es war wirklich eine super Mannschaftsleistung. Insbesondere Geraldine Vogel hat in ihrem letzten Spiel vor ihrem längeren Auslandaufenthalt eine grossartige Leistung gezeigt.“
Da die Oberentfelderinnen vor ihrem Sieg gegen Jona bereits gegen das Tabellenschlusslicht Rebstein mit 3:0 gewonnen hatten, stehen sie nach dem zweiten Spieltag als alleiniger Tabellenführer auf Rang eins. Mit einem weiteren Sieg in der dritten und letzten Qualifikationsrunde könnten sich die Oberentfelderinnen den Qualifikationssieg sichern. „Das ist nun ganz klar unser Ziel. Wenn uns das gelingt, können wir am Finalevent auch einem Halbfinalduell mit Jona aus dem Weg gehen“, so Siegenthaler.

Bild_2: Grosser Jubel bei den Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg nach dem Sieg gegen Jona