Die Männer des STV Oberentfelden beenden die Hallen-Meisterschaft auf Rang 5. Die Frauen vergeben in der letzten Runde den Qualifikationssieg und starten von Rang zwei in den Finalevent.

In der letzten Doppelrunde der NLA-Hallenmeisterschaft der Männer ging es für die Oberentfelder in erster Linie darum, im Kampf um den Ligaerhalt alles klar zu machen. Und diese Aufgabe haben sie auf beeindruckend deutliche Art und Weise erledigt. Das Team von Trainer Konrad Keller deklassierte den direkten Konkurrenten Rickenbach-Wilen richtiggehend und gewann mit 11:4, 11:2, 11:4. „Das war eine saubere und abgeklärte Leistung. Wir konnten die gesamte Partie durchspielen, ohne dass es je einmal eng geworden wäre“, zeigte sich Keller zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

Dass die Oberentfelder das Potenzial haben, um sich künftig nach vorne zu orientieren, haben sie in den abschliessenden beiden Spielen bewiesen. Gegen den überlegenen Qualifikationssieger Diepoldsau konnten sie über drei Sätze mithalten und gar als erstes Team in der laufenden Meisterschaft einen Satz gewinnen. „Die drei Sätzen waren etwas vom besten, was wir in dieser Saison gezeigt haben. Das war richtig stark“, so Keller. Noch näher am Sieg waren seine Jungs im letzten Spiel der Qualifikation gegen Wigoltingen. Im Duell mit dem Qualifikationszweiten holten die Oberentfelder einen 0:2-Satzrückstand auf und lagen auch im Entscheidungssatz mit 6:4 vorne, ehe sie sieben Punkte in Folge verloren. „Da fehlte uns zum Schluss noch die letzte Konsequenz. Das war schade, aber dennoch bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft in dieser Saison zufrieden. Wir sind näher dran an der Spitze, als die Punkte das vermuten lassen“, bilanzierte Keller.

Qualifikationssieg knapp verpasst

Nach dem grossen Sieg vor dem Jahreswechsel gegen den TSV Jona standen die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg am letzten Spieltag kurz davor, die Qualifikation auf Rang eins abzuschliessen. Dafür hätte die Equipe einen Sieg gegen Diepoldsau benötigt. Doch ausgerechnet in diesem Kräftemessen konnten die Oberentfelderinnen nicht ihre Bestleistung abrufen. „Wir sind verkrampft in die Partie gestartet und haben nie mehr richtig rausgefunden. Es war nicht unser Tag“, so Captain Sabrina Siegenthaler. „Wir wollten unbedingt gewinnen, damit wir uns den ersten Platz sichern können, aber wir konnten unsere Leistung nicht abrufen.“

So setzte es gegen Diepoldsau eine 1:3-Niederlage ab und damit war auch klar, dass der Qualifikationssieg an Jona geht wird. Daran änderte auch der abschliessende 3:0-Erfolg gegen Embrach nichts mehr. „Es ist natürlich ärgerlich, dass wir den Qualifikationssieg verpasst haben. Dennoch haben wir unser Hauptziel erreicht: Wir spielen im Halbfinal des Finalevents nicht gegen Jona“, sagte Siegenthaler. Sie und ihre Teamkolleginnen messen sich im Halbfinal des Finalevents, der am Wochenende des 10./11. Februar in Bonstetten stattfindet, erneut mit Diepoldsau. Und wenn es dann um die Medaillen geht, wollen sich die Oberentfelderinnen für die jüngsten Niederlage revanchieren.