Am ersten Maiwochenende startet die neue Faustball Feldsaison. Die Oberentfelder NLA-Teams der Männer und Frauen wollen dabei unbedingt die Teilnahme am Finalevent schaffen – auch wenn das bei den Männern um einiges schwieriger werden dürfte als bei den Frauen.

Der Finalevent am 8./9. September in der Faustballarena am Erlenweg in Oberentfelden ist das grosse Ziel der beiden NLA-Teams des STV Oberentfelden. Dass die Frauen dieses Ziel erreichen, darf man aufgrund der jüngsten Ergebnisse durchaus erwarten. Die Oberentfelderinnen haben zuletzt sowohl auf dem Feld als auch in der Halle die Silbermedaille gewonnen. Dennoch wird die Qualifikation für den Finalevent keinesfalls ein Selbstläufer, denn es gab einige Veränderungen im Team.
Wie bereits in der Hallensaison werden Geraldine Vogel und Michelle Fedier nicht zum Einsatz kommen. Dafür gehört Melanie Lässer fix zum Team. Sie hatte bereits am Finalevent in der Halle ausgeholfen. Neu mit dabei ist zudem Fabienne Burri, die bislang in der zweiten Mannschaft gespielt hat. Durch diese personellen Wechsel gibt es auch Veränderungen was die Aufstellung betrifft. „Aktuell ist lediglich klar, dass Andrea Gerber und Jacqueline Fedier im Angriff spielen werden. Auf den hinteren Positionen können wir rotieren“, sagt Captain Sabrina Siegenthaler.

Trainer-Duo Gugerli/Suter kehrt zurück

Die grösste Veränderung bei den NLA-Frauen gab es jedoch nicht auf, sondern neben dem Feld. Die Mannschaft wird in der kommenden Feldsaison von Christian Suter und Dominik Gugerli betreut. Die beiden hatten die Mannschaft bereits einmal gecoacht und waren dabei sehr erfolgreich. In der Saison 15/16 führten sie die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg zum bislang letzten Schweizer Meistertitel. Ein gutes Omen? „Vom Schweizer Meistertitel sprechen wir sicher noch nicht“, so Siegenthaler. „Wir werden alles daran setzen, dass wir den Finalevent erreichen und dann schauen wir weiter.“ Eine erste Standortbestimmung gibt es bereits am ersten Spieltag. Neben den Duellen mit Schlieren und Neuendorf wartet auch das erste Kräftemessen mit Seriensieger Jona. „Wir wollen sicher zwei der ersten drei Spiele gewinnen“, gibt Sabrina Siegenthaler die Marschroute vor.

Schwierige Saison


Für die Männer des STV Oberentfelden präsentiert sich die Ausgangslage etwas anders als bei den Frauen. Die Mannschaft von Trainer Konrad „Koni“ Keller startet als Aussenseiter in die neue Saison. Einige Experten sehen die Oberentfelder gar als Abstiegskandidat. Dies unter anderem deshalb, weil im Vergleich zur letzten Saison die beiden Routiniers Dominik Gugerli und Manuel Mosimann fehlen. „Natürlich können wir die beiden nicht einfach so kompensieren, aber wir haben bereits in der Hallensaison ohne Dominik und Manuel gespielt und haben den Ligaerhalt geschafft“, sagt Keller.
Er traut seinem Team in der Feldsaison durchaus einen Exploit zu. „Die Qualifikation für den Finalevent ist unser grosses Ziel. Wenn uns das gelingt, ist es natürlich genial, aber wir müssen dafür in jedem Spiel eine Topleistung abrufen“, so Keller. „Die Meisterschaft ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen. Lediglich Wigoltingen und Diepoldsau dürften stärker sein als der Rest. Alle anderen Teams können wir packen, wenn wir unsere Leistung abrufen.“ Gleich zum Auftakt wartet das wegweisende Spiel gegen Olten. Mit den Oltnern hatten sich die Oberentfelder in der letzten Saison einen packenden Kampf um den Barrage-Platz geliefert.