In der zweiten NLA-Runde punkten die Männer des STV Oberentfelden überraschend gegen das Spitzenteam aus Elgg-Ettenhausen. Die Frauen sichern sich zwei Siege und stehen damit wieder in den Top 4.

Vor der Saison hat Oberentfeldens Trainer Konrad „Koni“ Keller gesagt, es sei möglich, in jeder Runde ein Spiel zu gewinnen und damit Punkte zu holen. In der ersten Runde hat das mit dem Sieg gegen Olten geklappt. In der zweiten Runde wurde dieses Unterfangen allerdings schwieriger, denn es warteten die beiden Spitzenteams aus Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen auf seine Jungs. Letztere haben sich im Hinblick auf diese Saison im Angriff mit dem Brasilianischen Nationalspieler Rodrigo Sprandel verstärkt.
Doch davon liessen sich die Oberentfelder überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Sie zeigten eine abgeklärte Leistung und liessen den Favoriten nie ins Spiel kommen. „Wir waren bereit und haben im ganzen Spiel kaum dumme Fehler gemacht“, so Keller. „Wir haben mutig serviert, wenn es nötig war, und hatten im Angriff eine gute Chancenauswertung. Das war wirklich eine super Leistung.“ Und nicht nur die Leistung war super, sondern auch das Resultat: ein 3:0-Sieg gegen Elgg-Ettenhausen.

Diepoldsau zu stark

Im zweiten Spiel des Tages wartete dann das Duell mit dem bis dato ungeschlagenen Gastgeber aus Diepoldsau. Die Equipe aus der Ostschweiz, die sich vor wenigen Wochen an den IFA World Tour Finals in Deutschland zur drittbesten Clubmannschaft der Welt gekürt hat, war dann aber eine zu hohe Hürde. Immerhin: Im dritten Durchgang vermochten die Oberentfelder gut mitzuhalten und hatten gegen Ende des Satzes gar die Chance, in Führung zu gehen. Zu einem Satzgewinn hat es dann aber doch nicht gereicht. „Diepoldsau hat viel Druck gemacht, so dass unser Spiel nicht mehr präzise genug war. Es war stark, dass wir im dritten Satz so nahe dran gekommen sind, aber sie waren einfach besser“, so Keller.

Nicht wie gewünscht ist der Saisonstart für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg verlaufen. Sie kassierten zum Auftakt zwei Niederlagen in drei Partien und blieben dabei unter den eigenen Erwartungen. Das wollten sie am zweiten Spieltag korrigieren. Doch gleich zum Auftakt folgte die nächste Niederlage: 1:3 gegen Diepoldsau. Allerdings fiel diese Niederlage sehr knapp aus, denn insbesondere die letzten beiden Sätze waren hart umkämpft. „Wir haben uns deutlich gesteigert im Vergleich zur ersten Runde. Die letzten zwei Durchgänge waren ein Auf und Ab auf beiden Seiten, wobei uns am Ende das nötige Quäntchen Glück gefehlt hat“, so Captain Sabrina Siegenthaler.

Zwei klare Siege

Zum Abschluss des zweiten Spieltags konnten die Oberentfelderinnen dann aber doch noch zwei Siege feiern. Gegen Walzenhausen und Embrach gab es je einen 3:0-Erfolg. „In beiden Begegungen waren wir die klaren Favoritinnen und wollten die Spiele dominieren. Das ist uns insbesondere gegen Embrach gut gelungen, gegen Walzenhausen machten wir uns das Leben in den Sätzen zwei und drei mit Eigenfehlern selber schwer. Wir konnten uns aber durchkämpfen und in drei Sätzen gewinenn“, so das Fazit von Sabrina Siegenthaler. Dank den beiden Siegen sind die Frauen wieder auf Kurs in Richtung Final4. Aktuell stehen sie auf Rang 4 der Tabelle.