Die Männer des STV Oberentfelden zeigen am vierten Spieltag eine starke Leistung und rücken dank zwei Siegen auf Rang 4 vor. Die Frauen ziehen dagegen keinen guten Tag ein und verlieren zwei Mal.

Was für eine Runde des STV Oberentfelden: Die Mannschaft von Trainer Konrad «Koni» Keller feiert zwei Siege gegen Neuendorf und Jona und kämpft sich in der Tabelle vom sechsten auf den vierten Rang nach vorne. Ein Platzierung, die den Oberentfeldern vor der Saison nur ganz wenige zugetraut hätten.
Doch der Auftakt in die vierte Meisterschaftsrunde in Neuendorf verlief überhaupt nicht nach dem Geschmack der Oberentfelder. Gegen die Aufsteiger aus Neuendorf verloren sie den ersten Satz mit 5:11 und lagen auch im zweiten Durchgang mit 6:9 zurück. «Wir startet extrem nervös und hatten Mühe, die Bälle zu kontrollieren. Wir haben viel zu viel studiert, statt einfach gespielt. Insbesondere in der Defensive waren wir nicht stabil genug», analysierte Christian Zbinden den Fehlstart.

Wende in Satz zwei

Doch mit dem Rücken zur Wand konnten sich die Oberentfelder steigern. Dank fünf Punkten in Folge holten sie sich den zweiten Satz und konnten den Schwung mitnehmen. Die Sätze drei und vier gingen ebenfalls an die Mannschaft von Trainer Keller. «In diesen beiden Sätzen haben wir wirklich gut gespielt. Die Zuspiele waren sauber, in der Defensive standen wir solide und auch unsere beiden Angreifer spielten stark», so Zbinden. Mit dem wichtigen 3:1-Sieg gegen Neuendorf im Rücken gingen die Oberentfelder ins Duell mit Jona. Mit dabei war zum ersten Mal in dieser Saison Dominik Gugerli, der in der Defensive zum Einsatz kam. In dieser Partie zeigten die Oberentfelder eine abgeklärte Leistung. «Wir waren brutal solide und haben praktisch keinen Ball gespielt, der nicht die nötige Qualität hatte», erklärte Zbinden den Grund für den überraschend deutlichen 3:0-Erfolg gegen Jona.

Trotz Leistungssteigerung keine Punkte

Während sich die Männer über wichtige Punkte freuen konnten und in dieser Meisterschaft bislang positiv überraschen, läuft es für die Frauen nicht wie gewünscht. In der dritten Runde zogen die Oberentfelderinnen keinen guten Tag ein. Vor allem im Auftaktspiel gegen Kreuzlingen stimmte nicht viel und sie mussten sich den Ostschweizerinnen diskussionslos mit 0:3 geschlagen geben. Eine ärgerliche Niederlage, denn Kreuzlingen ist ein direkter Konkurrent im Kampf um die Teilnahme am Final4-Turnier im September.
Immerhin vermochten sich die Oberentfelderinnen im zweiten Spiel gegen die grossen Favoritinnen aus Jona zu steigern. In den ersten beiden Sätzen dominierten sie das Spielgeschehen und konnten sich gegen Jona, das zuvor noch einen Satz verloren hatte in der laufenden Meisterschaft, eine 2:0-Satzführung erspielen. «Das war ein super Start von uns. Wir hatten ihren Service gut im Griff, konnten sauber aufbauen und regelmässig punkten», so Captain Sabrina Siegenthaler. Doch die Freude währte nur kurz. Die Sätze drei und vier gingen mit 11:4 deutlich an Jona und auch im Entscheidungssatz waren die Jonerinnen am Ende die abgeklärtere Mannschaft. Trotz einer deutlichen
Leistungssteigerung im zweiten Spiel gab es für die Oberentfelderinnen an diesem Spieltag keine Punkte zu gewinnen. Das muss sich am kommenden Sonntag ändern, wenn sie noch eine Chance haben wollen, sich für das Final4-Turnier zu qualifizieren. Denn als Fünfte ist der Rückstand auf Rang vier bereits auf vier Punkte angewachsen.