Dank zwei Siegen gegen die direkten Konkurrentinnen im Kampf um die Teilnahme am Final4-Turnier dürfen sich die Oberentfelderinnen wieder Chancen ausrechnen, beim Saisonhöhepunkt dabei zu sein.

Der vierte Spieltag war von entscheidender Bedeutung für die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg. Wenn sie am Final4-Turnier auf der heimischen Anlage in Oberentfelden Anfang September dabei sein wollen, dann mussten dringend Punkte her. Am besten deren sechs aus den drei Spielen gegen Diepoldsau, Neuendorf und Kreuzlingen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn diese drei Teams liegen in der Rangliste allesamt vor den Oberentfelderinnen und in der Hinrunde gab es gegen das Trio keine Punkte zu holen. 

Und im ersten Spiel gegen Diepoldsau gabs für die Oberentfelderinnen gleich einen ersten Dämpfer. In einer hart umkämpften Partie über vier Sätze mussten sie sich dem aktuellen Tabellenzweiten mit 1:3 geschlagen geben. «Diese Niederlage schmerzt, denn das Spiel hätte ohne weiteres auch auf unsere Seite kippen können. Wir waren in den entscheidenden Momenten aber nicht kaltblütig genug und haben ein, zwei Big Point weniger gemacht», bilanzierte Trainer Dominik Gugerli das erste Spiel seiner Mannschaft.

Leistungssteigerung nach dem Startsatz

Nun musste gegen Neuendorf ein Sieg her. Doch der Auftakt in die zweite Partie des Tages glückte nicht wie gewünscht. Die Oberentfelderinnen hatten Mühe, in die Gänge zu kommen und taten sich schwer mit dem noch leicht feuchten Terrain. 5:11 ging der erste Satz verloren. Doch dann drehte die Equipe auf und liess in den darauffolgenden drei Durchgängen überhaupt keine Zweifel mehr aufkommen am Ausgang dieser Partie. Mit 11:5, 11:4, und 11:5 sicherten sich die Oberentfelderinnen die Sätze zwei bis vier und damit auch den wichtigen Sieg im Direktduell mit Neuendorf. «Nach dem Startsatz haben wir wirklich auf allen Positionen eine souveräne und abgeklärte Leistung gezeigt», lobte Gugerli seine Spielerinnen.

Comeback gegen Kreuzlingen

Mit diesem Sieg in der Tasche starteten die Oberentfelderinnen ins letzte Spiel gegen Kreuzlingen. Gegen die junge Equipe hatte man vor einer Woche klar mit 0:3 verloren und auch diesmal liess der Start nichts Gutes erahnen. Das Team bekundete Mühe mit den Bällen von Angreiferin Sara Peterhans und geriet ins Hintertreffen. 7:11 und 6:11 gingen die ersten beiden Durchgänge an die Ostschweizerinnen. Mit dem Rücken zur Wand rappelten sich die Oberentfelderinnen dann aber erneut auf. Wie bereits gegen Neuendorf konnten sie drei Sätze in Folge gewinnen und auch diesmal wieder auf souveräne Art und Weise. Nur gerade neun Punkte mussten sie den Kreuzlingerinnen dabei zugestehen.
Vier Punkte aus drei Spielen gegen die Teams auf den Rängen zwei bis vier – keine schlechte Ausbeute, auch wenn Trainer Dominik Gugerli nicht ganz zufrieden ist. «Es hätte nur ganz wenig gefehlt für sechs Punkte. Nichts desto trotz haben wir vor allem kämpferisch eine sehr gute Leistung gezeigt und sind dank den zwei Siegen immer noch im Rennen um die Final4-Plätze. Wir werden in der letzten Runde alles dafür tun, um die Qualifikation noch zu schaffen.»