Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg bleiben am Champions Cup in Schneverdingen ohne Sieg. Trotzdem kann die Equipe um Captain Sabrina Siegenthaler Positives mitnehmen für den Schlussspurt in der Meisterschaft.

In der Meisterschaft ist es den Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg bisher noch nicht wie gewünscht gelaufen. Vor der letzten Runde kämpfen die amtierenden Vize-Schweizer-Meisterinnen noch immer um die Teilnahme am Final4-Turnier. Dies vor allem deshalb, weil ihnen in vielen Partien die Konstanz gefehlt hat.
Dass es unter diesen Voraussetzungen am Champions Cup in Schneverdingen – dem Gipfeltreffen der besten europäischen Teams – schwierig werden würde, war der Equipe schon vor der Abreise klar. «Unser Ziel war es, in jeder Partie unser Spiel zu spielen, bis zuletzt zu kämpfen und dann zu schauen, was dabei rauskommt», so Captain Sabrina Siegenthaler.

Rang acht am Schluss

Das klappte im ersten Gruppenspiel gegen das Österreichische Team Union Nussbach ganz ordentlich. Die Oberentfelderinnen erspielten sich eine 2:0-Satzführung, ehe sie sich den Kontrahentinnen doch noch mit 2:3 geschlagen geben mussten. «Diese Partie war ein Spiegelbild unserer bisherigen Saison. Wir haben gute Phasen, in denen wir auch mal einen Satz oder gar zwei richtig gut spielen, aber dann schleichen sich wieder dumme Fehler ein. Irgendwie schaffen wir es dann nicht mehr, den Schalter umzulegen und uns aus dem Tief herauszureissen», beschreibt Siegenthaler das derzeitige Problem.
Dieses Szenario wiederholte sich am Champions Cup in praktisch jeder Partie. Die Oberentfelderinnen kämpften und zeigten phasenweise guten Faustballsport, doch die Konstanz fehlte, um auch mal einen Sieg ins Trockene zu bringen. «Solche Schwankungen in unserem Spiel verträgt es auf internationalem Niveau gegen die besten Teams Europas nicht», so Siegenthaler. Entsprechend blieben die Oberentfelderinnen ohne Sieg und mussten sich mit dem achten Rang zufrieden geben. «Trotzdem können wir die guten Spielzüge, die wir immer wieder zeigen konnten mitnehmen. In diesen Phasen haben wir gesehen, dass wir das Faustballspielen keineswegs verlernt haben.»

Weitere Highlights stehen bevor

Die Mannschaft macht jetzt eine Woche Pause, ehe die Vorbereitung auf die nächsten internationalen Einsätze bevorsteht: Angreiferin Andrea Gerber wird mit der Schweizer Frauen Nationalmannschaft an die WM nach Linz reisen, wo die Equipe eine Medaille anstrebt (24. - 29. Juli). Und auch ihre Teamkolleginnen des STV Oberentfelden-Amsteg werden auf internationalem Parkett aktiv. Am Wochenende vor der Weltmeisterschaft in Linz findet ebenfalls in Österreich – genauer in Vöcklabruck – die 30+ Weltmeisterschaft der Seniorinnen statt, wo die Oberentfelderinnen ein Team stellen werden. Am 19. August gilt es dann in der Meisterschaft wieder ernst. Dann nämlich steht die letzte Runde der Qualifikation auf dem Programm.