Am Sonntag hat für die Frauen und die Männer des STV Oberentfelden die neue NLA-Hallensaison begonnen. Und beide dürfen mit ihrem Start in die Meisterschaft zufrieden sein.

Im Team der Frauen hat es einige Umstellungen gegeben im Vergleich zur Feldsaison. Neu bilden Michelle und Jaqueline Fedier das Angriffsduo, in der Verteidigung ist Geraldine Vogel in die Equipe zurückgekehrt und an der Seitenlinie steht neu Mario Cuviello als Trainer. Aufgrund der vielen Veränderungen starteten die Oberentfelderinnen etwas nervös in die Partie gegen Schlieren. Am Ende wurden sie ihrer Favoritenrolle aber dennoch gerecht und feierten einen diskussionslosen 3:0-Erfolg.
Wie gut die neue Konstellation allerdings wirklich funktioniert, sollte die zweite Partie des Tages zeigen. Dort wartete mit Neuendorf der erste richtige Gradmesser. Die Solothurnerinnen zählen zu den direkten Konkurrentinnen im Kampf um einen Platz am Final4-Turnier. Entsprechend umkämpft war die Partie, wobei die Neuendorferinnen den besseren Start erwischten. Zwei Mal konnten sie in den Sätzen vorlegen, doch die Oberentfelderinnen gaben nicht auf. «Je länger die Partie dauerte, desto besser bekamen wir ihren Service in den Griff. Das war der Schlüssel zum Sieg, denn so konnten wir unser Spiel sauber aufbauen», sagte Captain Sabrina Siegenthaler.

Wichtiger Sieg gegen Neuendorf

Nach dem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Neuendorf musste das Team von Trainer Mario Cuviello gleich noch einmal ran. Diesmal gegen Ohringen. Dabei wollten die Oberentfelderinnen ihr Spielniveau halten und die Partie so souverän wie möglich gewinnen. Dieses Unterfangen ist geglückt, betrachtet man das Satzresultat von 3:0. «Leider war das Spiel aber etwas enger, als wir uns das erhofft haben. Wir streuten immer wieder leichte Fehler ein und so waren die Satzergebnisse ausgeglichener als gewünscht. Aber mit unserem Saisonstart sind wir natürlich trotzdem sehr zufrieden», freute sich Sabrina Siegenthaler.

Grund zur Freude haben nicht nur die Frauen des STV Oberentfelden sondern auch die Männer. Das Team von Trainer Konrad «Koni» Keller konnte nämlich am ersten Spieltag zwei wichtige Punkte ins Trockene bringen. Gegen die Aufsteiger aus Neuendorf konnten die Oberentfelder trotz verlorenem Startsatz (7:11) einen letztlich souveränen 3:1-Sieg feiern. «Den ersten Satz hatten wir komplett verschlafen, aber nach dem guten Start in den zweiten Durchgang konnten wir die Partie auf unsere Seite drehen. Die drei letzten Sätze spielten wir ziemlich souverän nach Hause», so Routinier Dominik Gugerli.

Viele Hochs und Tiefs

Neben dem Duell mit den Aufsteigern aus Neuendorf massen sich die Oberentfelder auch noch mit dem Team aus Widnau. Gegen den letztjährigen Bronzegewinner verpassten sie einen Überraschung, obwohl sie über die gesamte Spieldauer hinweg mithalten konnten. «Wir waren immer dran, aber am Ende fehlte die Konstanz. Phasenweise spielten wir wirklich auf Weltklasse-Niveau, aber kurz darauf hatten wir halt auch wieder haarsträubende Fehler auf allen Positionen drin», analysierte Gugerli. «Die Widnauer gewannen nicht, weil sie besser, sondern weil sie in den entscheidenden Phasen cleverer waren.»
Trotz der Niederlage sind die Oberentfelder nach dem ersten Spieltag im Soll. Wohin es für das Team von Trainer Keller in dieser Saison geht, wird sich dann am nächsten Wochenende zeigen. Dann steht nämlich eine Doppelrunde mit insgesamt drei Partien auf dem Programm. Die Gegner sind Wigoltingen, Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen.