Die NLA-Männer des STV Oberentfelden gewinnen zu Hause zwei Partien und nehmen damit Kurs in Richtung Final4-Turnier. Auch für die NLA-Frauen des Vereins präsentiert sich die Ausgangslage nach vier Siegen aus fünf Spielen vielversprechend.

Das letzte Wochenende lief für die Jungs von Coach Konrad «Koni» Keller nicht wie gewünscht. Gleich drei Niederlagen in Folge mussten sie einstecken und konnten dabei nicht ihr gewünschtes Spielniveau erreichen. Damit war klar: Wenn die Oberentfelder sich noch Chancen auf die Teilnahme am Final4-Turnier ausrechnen wollten, dann brauchten sie in der Heimrunde vom Samstag dringend weitere Punkte.
Und die haben die Oberentfelder geholt. Im ersten Spiel rangen sie in einer von vielen Hochs und Tiefs geprägten Partie die Mannschaft aus Elgg-Ettenhausen mit 3:2 nieder. «Diese Leistung war noch immer nicht das Gelbe vom Ei, denn vor allem die Konstanz hat gefehlt», so Trainer Keller. «Wir standen aber diesmal in der Defensive sehr gut und konnten so über unsere Abwehr die Partie auf unsere Seite ziehen. Leider haben wir über beide Spiele hinweg betrachtet drei Punkte weniger gewonnen als Elgg-Ettenhausen und würden damit bei Punktgleichheit hinter ihnen klassiert sein.»

Solides Polster gegen hinten

Aufgrund dieser Tatsache war der zweite Sieg des STV Oberentfelden besonders wichtig. Gegen die Tabellendritten aus Widnau, die auf Angreifer Jan Meier (krank) verzichten mussten, gewannen die Oberentfelder überraschend deutlich mit 3:0 und liessen dabei überhaupt nichts anbrennen. 11:3, 11:8, 11:7 lauteten die Satzresultate. Dank diesen beiden Siegen zogen die Oberentfelder in der Tabelle an Elgg-Ettenhausen vorbei und stehen derzeit auf dem vierten Rang, der zur Teilnahme am Final4-Turnier berechtigt. «Wir konnten uns in der Abwehr deutlich steigern im Vergleich zur letzten Woche. Dank den beiden Siegen haben wir nun ein solides Polster gegen hinten und können um die Final4-Teilnahme kämpfen», freut sich Keller.
Ebenfalls auf Final4-Kurs sind die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg. Nach den drei Siegen zum Auftakt feierten sie auch am zweiten Spieltag einen Vollerfolg und zwar bezwangen sie Embrach souverän mit 3:0. «Abgesehen von einer kleinen Schwächephase zu Beginn des dritten Satz haben wir eigentlich ganz gut gespielt und unser Spiel durchgezogen», bilanzierte Captain Sabrina Siegenthaler.

Trotz guter Leistung knapp verloren

Gegen das Spitzenteam aus Diepoldsau mussten die Oberentfelderinnen allerdings die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft einstecken. In einer sehr ausgeglichenen Partie über vier Sätze lautete das Verdikt am Ende 1:3 aus Sicht der Oberentfelderinnen. «Den ersten Satz haben wir mit viel zu vielen Eigenfehlern praktisch weggeschenkt», so Siegenthaler. «Danach haben wir uns aber gesteigert und ein gutes Spiel gezeigt. Im Vergleich zur ersten Runde haben wir uns nochmals verbessern können. Wir dürfen mit unserer Leistung zufrieden sein, auch wenn es natürlich schade ist, dass wir am Ende so knapp verloren haben.» Trotz dieser Niederlage mischen die Oberentfelderinnen noch immer an der Tabellenspitze mit. Punktgleich mit Diepoldsau und lediglich zwei Zähler hinter Leader Jona stehen sie auf dem dritten Rang.