Die Männer des STV Oberentfelden gewinnen in der NLA-Doppelrunde vom Wochenende nur ein Spiel, können sich jedoch weiterhin auf dem vierten Rang halten. Die Frauen des Vereins beenden die NLA-Vorrunde auf dem zweiten Platz.

Es war ein intensives Wochenende, das auf das Oberentfelder-Männerteam wartete. Gleich vier NLA-Partien in zwei Tagen standen auf dem Plan. Ein happiges Programm – insbesondere für Angreifer Tim Egolf, der nach einer seiner Angina-Erkrankung erst wenige Tage zuvor wieder ins Training einsteigen konnte. Der Start ins Wochenende gelang jedoch wie gewünscht. Gegen Elgg-Ettenhausen konnten die Oberentfelder die ersten Punkte ins Trocken bringen. 3:2 setzten sie sich gegen die Zürcher durch. «Es war gut, dass wir diese beiden Punkte gewinnen konnten», so Trainer Konrad «Koni» Keller.
Doch der Trainer stellte bereits gegen Ende des Elgg-Spiels fest, dass bei Angreifer Tim Egolf die Kräfte nachzulassen begannen. In der Partie gegen Leader Diepoldsau schonte er ihn daher phasenweise. Gegen die stark aufspielenden Ostschweizer war aber ohnehin nichts zu machen. Sie waren schlicht zu stark und so verloren die Oberentfelder auch das zweite Spiel gegen Diepoldsau in dieser Saison mit 0:3.

Schwächstes Spiel zum Abschluss

Am Sonntag hiessen die Gegner Widnau und Walzenhausen. Gegen den Tabellenzweiten Widnau konnten die Oberentfelder jeweils in allen Sätzen vorlegen. Doch zu einem Satzgewinn reichte es trotzdem nicht (0:3). Im abschliessenden Duell gegen Walzenhausen, das in der Tabelle auf dem zweitletzten Rang steht, wäre eigentlich ein weiterer Sieg budgetiert gewesen. Aber dazu kam es nicht. «Wir zeigten in diesem Spiel leider unsere bisher schwächste Leistung in dieser Saison. Im Angriff fehlte uns die Power und auch von der Verteidigung kam zu wenig. Da hat unsere Qualität schlicht nicht mehr gereicht», findet Konrad Keller klare Worte. In der Rangliste belegen die Oberentfelder aber zwei Spieltag vor Schluss der Qualifikation noch immer den starken vierten Rang, der zur Teilnahme am Final4-Turnier reichen würde. Sie sind jedoch in den nächsten Runden gefordert, denn es warten die Direktduelle mit den punktgleichen Teams aus Jona und Rickenbach-Wilen.

Rang zwei in der Vorrunde

Ebenfalls im Einsatz standen an diesem Wochenende die NLA-Frauen des Vereins. Sie trafen zum Abschluss der Vorrunde auf Kreuzlingen und Diepoldsau. Gegen Kreuzlingen setzte es eine überraschend deutliche 0:3-Niederlage ab. «Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden und haben auf allen Positionen einfache Fehler gemacht. Kreuzlingen nutzte das clever aus und spielte gut, während bei uns irgendwie der Biss gefehlt hat», analysierte Captain Sabrina Siegenthaler das erste Spiel ihrer Mannschaft.
Die Steigerung der Oberentfelderinnen kam dann in der zweiten Partie gegen die Vize-Schweizermeisterinnen aus Diepoldsau. Dabei nutzten es Sabrina Siegenthaler und ihre Teamkolleginnen aus, dass die Equipe aus Diepoldsau ohne ihre Hauptangreiferin Tanja Bognar antreten musste. Ohne grössere Probleme gewannen sie daher mit 3:0 und beenden die Vorrunde auf dem zweiten Rang. «Wir hätten gerne noch einen Sieg mehr geholt, damit wir mit mehr Punkten in die Qualifikationsrunde hätten starten können, aber wir sind auch so immer noch im Fahrplan für die Teilnahme am Final4-Turnier», so Siegenthaler. Am 23. Juni beginnt die Qualifikationsrunde, wo die Oberentfelderinnen mit Neuendorf, Diepoldsau, Jona und Kreuzlingen um die vier Plätze am Final4-Turnier kämpfen.