Die Oberentfelder Faustballer gewinnen das letzte Spiel der Feldsaison in der Nationalliga A gegen Jona mit 3:2, rutschen in der Tabelle jedoch noch vom fünften auf den sechsten Schlussrang ab. Dennoch ist man in Oberentfelden zufrieden mit der Saison. Eigentlich wäre mehr drin gelegen in dieser Saison als der sechste Rang in der Endabrechnung.

Zwischenzeitlich standen die Oberentfeldern Faustballer in der Nationalliga A nämlich auf dem vierten Rang und waren auf Kurs, um das Final4-Turnier in Jona zu erreichen. Am Ende aber fehlte die Konstanz, um die Top 4 zu knacken. «Wenn es uns nicht gut läuft, haben wir noch nicht die Fähigkeit, die kleinen Dinge richtig zu machen, damit es der Gegner auch dann schwer hat, gegen uns zu gewinnen, wenn wir nicht unsere beste Leistung abrufen können. Phasenweise machten wir es dem Gegner schlicht zu einfach, uns zu schlagen», sagt Trainer Konrad Keller.
Dennoch ist man in Oberentfelden mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Denn noch zu Beginn der Saison war nicht klar, wie das neue Angriffsduo um Youngster Tim Egolf und David Hollenstein, der zuvor in der 1. Liga gespielt hatte, funktionieren würde. «Wenn man in Betracht zieht, wo wir im April standen und wo wir jetzt die Saison beenden, war das eine zufriedenstellende Saison für uns. Wir liefen nie Gefahr, etwas mit dem Abstieg zu tun zu haben. Viel eher wäre gegen vorne noch mehr dringelegen, wenn wir konstanter gewesen wären», so Keller.

Zwei Matchbälle abgewehrt

Diese fehlende Konstanz zeigte sich auch in der letzten NLA-Runde der Feldsaison. Gegen den amtierenden Schweizer Meister Wigoltingen konnten die Oberentfelder den ersten Satz mit 13:11 gewinnen und hätten eigentlich auch den zweiten Durchgang gewinnen müssen. Doch mit zunehmender Dauer der Partie wurde das Spiel der Jungs von Trainer Konrad Keller immer ungenauer, so dass sie sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben mussten.
Das zweite Spiel der letzten Runde gegen Jona war ein einziges Auf und Ab auf beiden Seiten. «Wir hatten super Aktionen drin und dann machen wir kurz darauf wieder haarsträubende Fehler. Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison», so Keller. Die Oberentfelder machten einen 1:2-Satzrückstand wett und konnten im Entscheidungssatz mit 10:7 vorlegen. Doch statt den Sack zuzumachen, brachten die Oberentfelder den Gegner mit einigen Unkonzentriertheiten zurück ins Spiel. Mit dem Rücken zur Wand – sie mussten zwei Matchbälle abwehren – spielten sie wiederum stark und konnten die Partie am Ende über Umwege noch mit 14:12 im fünften Satz gewinnen. Dank diesem Sieg beenden die Oberentfelder ihre Saison auf dem sechsten Schlussrang.