Für die kommende NLA-Hallensaison kehren Nicolas Schwander und Manuel Mosimann ins Team der Oberentfelder zurück. In dieser Besetzung peilt die Equipe von Trainer Konrad «Koni» Keller das Final4-Turnier an.

Nach der letzten Hallensaison hatte Nicolas Schwander eigentlich seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft gegeben. Als Backup stand der grossgewachsene und kräftige Angreifer seinen früheren Teamkollegen jedoch noch immer zur Seite. Für die kommende Hallensaison zieht es ihn nun aber wieder zurück aufs Spielfeld. «Da es in der Halle weniger Termine sind und er zudem auch gerne in der Halle spielt, wird Nicolas sein Comeback geben», freut sich Trainer Konrad Keller. «Er wird für uns vor allem am Block sehr wichtig sein und gibt uns zudem zusätzliche Optionen am Service. Das kann entscheidend sein.»
Auch der zweite Rückkehrer bringt viele Qualitäten mit sich. Mittelmann Manuel Mosimann pausierte zuletzt mehrere Saisons aus beruflichen und familiären Gründen. Nun ist der frühere Junioren-Nationalspieler wieder zurück im Team der Oberentfelder. «Manuel ist technisch sehr stark und bringt zusätzlich auch die emotionale Komponente ins Spiel. Das kann mein Team gut gebrauchen, denn teilweise sind wir noch etwas zu brav», so Keller über die Qualitäten von Mosimann.

Breites Kader

Ebenfalls fix zum NLA-Kader gehört erstmals Jan Wolfensberger. Der Abwehrspieler aus dem eigenen Nachwuchs wird aber wohl vorerst die Rolle des Ersatzspielers einnehmen. Die drei neuen Spieler im Kader der ersten Mannschaft wurden nötig, da mit Pascal Böni (Abwehr) und David Hollenstein (Angriff) zwei Spieler pausieren werden. Insgesamt umfasst das Team so sieben Akteure. «Wir haben seit langem wieder einmal ein Kader mit sieben Spielern. Das ist toll, denn so haben wir viel mehr Optionen», findet Keller.


Entsprechend rechnet sich der Trainer durchaus Chancen aus, in dieser Hallensaison etwas zu reissen. «In erster Linie wollen wir natürlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber unser eigentliches Ziel ist das Final4-Turnier», sagt Keller. In den vergangenen Spielzeiten haben die Oberentfelder dieses Vorhaben mehrmals knapp verpasst. In dieser Saison könnte es aber nun klappen. Denn im Gegensatz zu den Oberentfeldern, die ihr Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken konnten, müssen einige Ligakonkurrenten namhafte Abgänge verkraften. Es ist daher schwierig vor der Saison eine Prognose zur Stärke der Konkurrenten zu wagen.

Standortbestimmung zum Auftakt

«Wir müssen uns in erster Linie darauf konzentrieren, dass wir unsere Leistung abrufen können. Dafür müssen alle in den Trainings sauber und konzentriert arbeiten, denn nur so schaffen wir es, in den entscheidenden Momenten bereit zu sein und den nächsten Schritt zu machen», so Keller. Wo die Oberentfelder im Vergleich zur Konkurrenz stehen, werden sie gleich am ersten Spielwochenende erfahren. Denn dann warten mit Diepoldsau und Widnau zwei absolute Spitzenteams auf die Oberentfelder.