Die Zweitmannschaft des Faustballcenters bleibt der Holcim-NLB West erhalten. Zufrieden mit dem Ligaerhalt? JA! Zufrieden mit der gesamten Meisterschaft? Nein!

Eine fast perfekte Vorrunde

Nachdem die gemischte Mannschaft aus älteren und jüngeren Spielern in der Vorrunde noch 8 Punkte aus 5 Partien holte, war die Rückrunde umso schlechter. «Im Nachhinein fast etwas verwunderlich, wie einfach die Siege in der Hinrunde eingefahren wurden. Dafür war die Rückrunde dann ebenso erstaunlich schlecht!» meint Spielertrainer Roger Hunkeler vor dem Relegationsspiel. «In der Rückrunde haben wir die Konstanz auf allen Positionen vermissen lassen. Zu wenig Präzision bei den Abnahmen und zu viel Unruhe im Aufbauspiel kombiniert mit wenig Druck in der Offensive führten zu den enttäuschenden Resultaten in der Rückrunde» bemerkt er weiter an.

Reglement wird angepasst

Das bisherige Spielreglement von Swiss Faustball sieht eine eher fragwürdige Handhabung bei Mannschaften mit gleich vielen Punkten vor. Nur so rutschte Oberentfelden 2 überhaupt noch in die Relegation. Denn 3 Mannschaften, namentlich der TV Olten und Faustball Tecknau sowie OE 2, wiesen am Ende 8 Punkte auf. Da aber die Entfeldner das schlechteste Satzverhältnis aus den Spielen innerhalb dieser 3 Mannschaften hat, mussten die Suhrenthaler schlussendlich in den sauren Apfel beissen und in der unangenehmen Relegation antreten. Ab dem Sommer 2020 wird das Reglement aber dem deutschen und österreichischen Standard angepasst. Dann zählt zuerst die Satzdifferenz aus allen Spielen der Meisterschaft.

Vordemwald souverän – Satus Olten doch zu schwach

Oberentfelden 2 kam somit in den Genuss eines Saisonhighlights der druckvollen Art. Denn absteigen wollte man auf keinen Fall. Zu gross wäre dann wieder der Schritt für angehende NLA Spieler. Schon seit geraumer Zeit spielt Silvan Bisig in der Aufbaumannschaft des Faustballcenters. «Er ist unglaublich schnell und immer hochkonzentriert» meint Ex NLA-Spieler Benjamin Kuhn. «An seiner Technik müssen wir noch etwas arbeiten, aber er bringt vieles mit um ein richtig guter Faustballer zu werden» führt der Oldie der Mannschaft weiter aus.
Der Gegner im ersten Spiel hiess TV Vordemwald. Für viele Spieler ein Spiel der besonderen Art. Nicht nur weil es als «Aargauer Derby» gilt, sondern auch, weil auf beiden Seiten Spieler schon für die andere Mannschaft spielten. Bei Vordemwald ist das Ex-NLA Angreifer Oliver Hodel. Gegen seine platzierten Prellbälle hatten die Oberentfeldner nur wenig entgegen zu halten. Trotz eines hitzigen Matches ging das Spiel klar mit 3:1 an die Vordemwaldner.
Da das zweite Spiel zwischen Satus Olten und dem TV Vordemwald ebenfalls an die Aargauer ging, war die Ausgangslage klar. Wer im Spiel zwischen Oberentfelden und Olten gewinnt, spielt nächste Saison in der NLB-West. Da einige Spieler der Entfeldner abwesend waren, wurden für die Relegation Pascal Böni und David Holenstein nachnominiert. Böni spielte eine starke erste Partie, musste aber wegen einer leichten Zerrung in der Zweiten passen. Die Schützenhilfe brauchte es aber auch gar nicht. Denn Satus Olten spielte zwar eine solide Partie, war aber insgesamt zu schwach um die nun wiedererstarkten Entfeldner in Bedrängnis zu bringen. So konnte Coach Roger Hunkeler den Oldie Jens Baltin im letzten Satz auswechseln und David Holenstein als Hauptschläger einsetzen. Die Partie wurde klar mit 3:0 gewonnen und Oberentfelden 2 spielt auch nächsten Winter wieder in der zweithöchsten Spielklasse.
Im Namen der Mannschaft bedanken wir uns bei allen Fans & Sponsoren. (BK)


Merci und bis im Sommer.