Dank einem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Rickenbach-Wilen qualifizieren sich Oberentfeldens Faustballer vorzeitig fürs Final6-Turnier in Widnau. Das Spitzenspiel gegen Diepoldsau mussten sie allerdings verloren geben.

Die erste Hälfte der Saison ist den Oberentfelder Faustballern fast perfekt geglückt. Mit drei Siegen aus vier Spielen belegten sie den zweiten Rang in der Tabelle, punktgleich mit Titelverteidiger Diepoldsau. Und genau gegen jenes Team starteten die Oberentfelder am Samstag in die zweite Qualifikationshälfte.
Der Start ins Spitzenspiel, das noch auf nassem Terrain ausgetragen wurde, war ausgeglichen. Bis zum 7:7 konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Doch dann waren es die Diepoldsauer, die dank vier Punkten in Serie den Satz gewinnen konnten. Davon zeigten sich die Oberentfelder allerdings wenig beeindruckt und legten im zweiten Durchgang vor. «Eigentlich hätten wir den Satz schon früher gewinnen sollen. Dank einem Servicepunkt von Tim Egolf beim entscheidenden Ballwechsel beim Stand von 14:14 haben wir den Satz dann doch noch geholt. Das war toll», so Trainer Koni Keller.

Guter Start gegen Rickenbach-Wilen

Doch die Oberentfeldern konnten den Schwung des gewonnen Satzes nicht mitnehmen. Nach einem schwachen Start in den dritten Durchgang rannten sie dem Rückstand vergeblich nach. Mit 7:11 und 4:11 gingen die Sätze drei und vier an die Diepoldsauer. «Wir sind in den letzten beiden Sätzen etwas auseinandergefallen und haben nicht mehr so richtig an den Sieg geglaubt», bilanzierte Keller.
Im zweiten Spiel des Tages wartete das Duell mit den Gastgebern Rickenbach-Wilen. In diesem Aufeinandertreffen waren die Oberentfelder zu favorisieren. Entsprechend starteten die Jungs von Koni Keller auch stärker in die Partie. Die ersten beiden Sätze konnten sie sich mit 13:11 und 11:8 sichern. Doch dann kam der Bruch in der Partie. «Plötzlich fehlte die nötige Präzision in unserem Spiel und dadurch streuten wir auch zu viele Fehler ein», so Keller. Die Konsequenz: Rickenbach-Wilen glich das Spielgeschehen zum 2:2 aus.

Mutig und unbeschwert aufspielen

Der fünfte Satz musste also die Entscheidung bringen. Dort erwischten die Oberenteflder den besseren Start und konnten sich absetzen. Bei 10:7 erspielten sie sich drei Matchbälle in Folge. Den letzten konnten sie letztendlich zum knappen 3:2-Sieg verwenden. «Es ist gut, dass wir dieses Match gewinnen konnten. Aber wir müssen wieder lockerer und präziser aufspielen», analysierte Keller.
Dank dem Sieg gegen Rickenbach-Wilen haben sich die Oberentfelder definitiv für das Final6-Turnier in Widnau qualifiziert. Bevor aber das Saisonhighlight auf dem Programm steht, wartet am nächsten Sonntag noch die letzte Qualifikationsrunde. Die Gegner dort sind Jona und Neuendorf. Die beiden Teams sind direkt vor (Jona) und direkt hinter (Neuendorf) den Oberentfeldern qualifiziert. «Ich möchte, dass wir unbeschwert und mutig aufspielen, so dass jeder von uns die nötige Sicherheit fürs Final6-Turnier gewinnt», formuliert Koni Keller die Zielsetzung für die letzte Qualifikationsrunde.