Die Frauen des STV Oberentfelden starten am kommenden Wochenende in die neue Nationalliga B Faustball Saison. Das Ziel von Captain Sabrina Siegenthaler und ihrem Team ist dabei der Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse.

Nach dem Neustart in der 1. Liga der Oberentfelder Faustballerinnen vor zwei Jahren bestreiten sie in diesem Jahr ihre zweite Feldsaison in der Nationalliga B. Bei der Premiere vor einem Jahr haben die Oberentfelderinnen den Ligaerhalt knapp geschafft. Dies dank zwei Siegen aus den insgesamt sieben Partien, die in der wegen den damals noch geltenden Coronamassnahmen verkürzten Saison ausgetragen wurden.
In diesem Jahr nun möchten die Oberentfelderinnen den nächsten Schritt in der Entwicklung der Equipe nehmen. «Wir arbeiten daran, dass unsere jungen Spielerinnen nochmals einen Sprung machen, so wie sie das bereits in der letzten Hallensaison geschafft haben», blickt Captain Sabrina Siegenthaler voraus.

Häfliger kehrt zurück

Neben Sabrina Siegenthaler gehören in diesem Jahr die beiden Nachwuchsspielerinnen Linda Martin (Angriff) und Leonie Kernen (Abwehr) zum Team. Wieder mit dabei in der Equipe, die von Mario Cuviello trainiert wird, ist auch Ellen Häfliger. Sie kehrt nach ihrer Babypause zurück in die Mannschaft und wird entweder in der Abwehr oder im Spielaufbau zum Einsatz kommen. Zudem stehen mit Melanie Lässer und Noëmi Egolf zwei frühere Spielerinnen aus der Nationalliga A bereit, um bei Bedarf auszuhelfen. «In dieser Konstellation wollen wir den Ligaerhalt schaffen. Das ist unser primäres Ziel für diese Saison», sagt Sabrina Siegenthaler, die auf der für sie ungewohnten Position als Angreiferin an der Seite von Linda Martin spielen wird.

Schwieriger Auftakt

Am ersten Spieltag treffen die Oberentfelderinnen gleich auf zwei Mannschaften, die tendenziell an der Spitze der NLB-Tabelle erwartet werden. Es sind dies Kirchberg, das letztes Jahr den Abstieg aus der Nationalliga A in Kauf nehmen musste, und Walzenhausen. Bis Ende Mai werden die insgesamt drei Vorrunden-Spieltage ausgetragen, wobei Sabrina Siegenthaler und ihr Team einmal gegen jede der insgesamt sieben gegnerischen Equipen antreten werden. Der Modus sieht vor, dass die besten drei NLB-Teams sich dann in eine Auf-/Abstiegsrunde mit den schwächsten drei NLA-Teams messen. Die restlichen NLB-Teams kämpfen dann wiederum um den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse.